Das Bild zeigt eine Waage. Dabei sind auf beiden Seiten Ehepaare, bei welchem jede Person berufstätig ist. Jedoch auf der linken Seite fällt die Steuerprogression höher aus, als auf der rechten Seite.
Quelle: https://ja-zur-individualbesteuerung.ch

Ja zur Individualbesteuerung

Am internationalen Tag der Frau, am 8. März, können wir in der Schweiz einen nächsten Schritt zur Gleichstellung machen. Die Individualbesteuerung bringt eine zeitgemässe Besteuerung und schafft die Heiratsstrafe ab.

Der Mehraufwand für die Steuerzahlenden hält sich in Grenzen, müssen doch bereits heute für beide Ehepartner die Angaben erfasst werden. Die Mehrheit der Ehepaare, auch mit Kindern, sind beide erwerbstätig. Nur gerade 3 Prozent der Haushalte gehören zu den Einverdienerfamilien.

Die Individualbesteuerung macht ein höheres Arbeitspensum für Ehepaare attraktiver, da im heutigen System die Progression oft den Mehrverdienst gleich wieder einkassiert.  Das neue System stärkt die Frauen, da sie mit einer höheren Erwerbstätigkeit auch im Alter finanziell besser abgesichert sind. Heute sind vermehrt die Frauen von Altersarmut betroffen.

Ein Systemwechsel ist häufig mit Kosten für die öffentliche Hand verbunden. Wollten wir diese wirklich vermeiden, hätten wir diverse Vorlagen nicht annehmen dürfen.

Wer die Gleichstellung ernst nimmt, sagt ja zur Individualbesteuerung

Elena Flach, Lydia Spuler